Von Wesseling in die Welt

10. September 2021

Jährlich findet der internationale Kongress der plastischen und ästhetischen Chirurgen statt. In diesem Jahr treffen sich Experten aus aller Welt zum fachlichen Austausch in Wien, um von den Besten zu lernen.

Wesseling, 10. September 2021: „Das Motto der Veranstaltung trifft es auf den Punkt“, sagt Dr. med. Dirk F. Richter, Chefarzt der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie am Dreifaltigkeits-Krankenhaus, Wesseling. Als Ehrenpräsident der ISAPS (Weltverband für Plastische und Ästhetische Chirurgie) richtet der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie in diesem Jahr den Weltkongress aus, der vom 11. bis 13. September in Wien stattfindet. „Voneinander – und von den Besten – lernen. Genau das ist unser Ziel“, so Richter. “Hier haben Kongressteilnehmer aus aller Welt die Chance, von einer erstklassigen Weiterbildung aus erster Hand zu profitieren.“

So steht in diesem Jahr – neben hochkarätigen Fachvorträgen von internationalen Experten – im Rahmen des sogenannten SOS Symposiums (Secondary Optimizing Surgery) die Vorstellung einiger Operationstechniken aus dem Themenbereich des sogenannten „Komplikations-Managements“ auf der Tagesordnung. Hier geht es also um besonders herausfordernde Operationen, die im Vorfeld missglückt sind und nun ein zweites oder vielleicht auch drittes Mal durchgeführt werden, um das vorhandene operative Ergebnis zu verbessern. Kongressteilnehmer können die Eingriffe live im Kongresszentrum Wien verfolgen oder im Web streamen. Dabei werden die beiden Lidspezialisten aus Wesseling Dr. Richter und Dr. Aral live in Wien operieren.

Das Besondere dabei: Einige der vorzustellenden OP-Techniken wurden in der Abteilung für Plastische und Ästhetische Chirurgie am Dreifaltigkeits-Krankenhaus unter der Leitung von Chefarzt Dr. Richter entwickelt. Da sind zum Beispiel Wiederherstellungsoperationen im Lid und Gesichtsbereich zu nennen, bei denen nach einer missglückten Schönheitsoperation sich die Augen nicht mehr schließen lassen oder der Mundwinkel hängt.  Auch Straffungsoperationen an Brust und Körper, die „schiefgelaufen“ sind, werden analysiert, diskutiert und operiert, so Richter, der als erfahrener Chirurg etwa 2.000 Eingriffe pro Jahr durchführt und dessen Arbeit regelmäßig durch Focus-Gesundheit ausgezeichnet wird.

„Selbstverständlich geht es nicht darum, andere Kollegen zu rügen oder bloßzustellen“, erklärt Richter, der bis 2020 als Präsident der ISAPS vorstand. „Vielmehr erarbeiten wir in einem Expertenteam Lösungsansätze, wie so ein Fehler hätte vermieden können – und zeigen auch Korrekturmöglichkeiten auf.“ Ziel sei es, Best Practice Ansätze weiterzugeben und damit eine grundsolide Basis für eine stetige Verbesserung der Versorgungsqualität und Patientensicherheit zu schaffen. 
Premiere ist dieses Mal, dass der Kongress, coronabedingt, live im Internet von allen Mitgliedern weltweit verfolgt werden und somit viele tausend zusätzliche Kollegen erreichen kann, die zurzeit nicht verreisen können. Mehr als 25.000 Fachkollegen aus 112 Ländern wurden eingeladen.

Richters Engagement und seine regelmäßigen Auszeichnungen bedeuten eine besondere und internationale Expertise und Reputation für das Dreifaltigkeits-Krankenhaus.

Zusatzinfo:
Die ISAPS (International Society of Aesthetic Plastic Surgery) ist der größte Weltverband für Ästhetisch-Plastische Chirurgen mit Mitgliedern in 112 Ländern. Die Gesellschaft wurde 1970 bei der UN in New York gegründet, um ein Forum für den Gedanken- und Wissensaustausch zur Weiterentwicklung der ästhetisch-plastischen Chirurgie zu bieten. Darüber hinaus hat sich ISAPS zum Goldstandard für die Weiterbildung seiner Mitglieder in neuen Verfahren, Techniken und Optionen in der ästhetischen und rekonstruktiven plastischen Chirurgie entwickelt. 

Bildunterschrift: 
Vom Kamerateam begleitet: Live OP mit Dr. med. Dirk F. Richter und Team
Fotonachweis: Richter 



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