Reise durch das historische Selters

13. März 2019

Seniorenzentrum St. Franziskus lud zum Seniorencafé mit Vortrag über die Geschichte von Selters.

Selters, 08.03.2019. Schon gegen 15.00 Uhr waren alle Plätze im Seniorenzentrum St. Franziskus voll besetzt. Rund 80 Gäste hatten sich in den Räumlichkeiten der Tagespflege des Seniorenzentrums zusammengefunden, um bei Kaffee und Kuchen dem zweiten Teil der Vortragsreihe „Gaststätten“ von Rita Steindorf zu lauschen. Mit unter den Gästen waren Rolf Jung, der Stadtbürgermeister von Selters und der örtliche Metzgermeister Klaus Eideneier, dessen Metzgerei in diesem Jahr ihr 190-jähriges Bestehen feiert. So war es nicht verwunderlich, dass auf den historischen Aufnahmen, die Rita Steindorf dem interessierten Publikum zeigte, auch die Metzgerei des Jubilars mehrfach auftauchte. Neben Fotografien, die teilweise aus Nachlässen stammten und vielfach auch mit der Hilfe der anwesenden Gäste gesammelt wurden, befanden sich auch historische Postkarten, Anzeigen und Zeitungsartikel, bis hin zu Auszügen aus alten Adressbüchern im Vortragsfundus. Vieles mutete in der heutigen Zeit beinahe kurios an und brachte die Gäste zum Lachen, so sah man beispielsweise die Werbeanzeige einer Gaststätte, die ihre damals noch einstellige „Fernsprechnummer 6“ als Kontakt angab und Hotels bewarben ihre Angebote mit dem Vorhandensein von „elektrischem Licht“ und „Zentralheizung“. Rita Steindorf, die die historischen Dokumente genauestens katalogisiert und auch stets neue Informationen sammelt, konnte sich auf die Hilfe der Anwesenden verlassen. Man merkte schnell, dass das Publikum in St. Franziskus detaillierte und weit zurückreichende Kenntnisse der heimatlichen Geschichte hatte. So konnte auch Rita Steindorf ihre Chronik während des Vortrages mit immer neuen Informationen anreichern. Die Geschichte von Selters wurde am 8. März lebendig diskutiert im Seniorenzentrum St. Franziskus und auch der trockene Humor der Westerwälder zeigte sich einmal mehr, als ein altes Schwarzweißbild der Metzgerei Eideneier in der Chronik auftauchte, auf der man eine große Eingangstreppe zur Metzgerei erkannte. „Die Treppe ist im Krieg von den Panzern kaputtgefahren worden“, bemerkte dazu Klaus Eideneier, woraufhin Rita Steindorf gelassen erwiderte: „Ja, die stand auch ein bisschen weit in die Straße rein!“



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